Riesengebirge in Polen – Tipps für aktiven Urlaub

Skiurlauber aus der ganzen Welt treffen sich am höchsten Berg des Riesengebirges, der 1603 Meter hohen Schneekoppe, über deren Gipfel die Grenze zwischen Polen und Tschechien verläuft. Der oberhalb der Waldgrenze liegende Gipfel ist touristisch erschlossen und insbesondere in den Sommermonaten kommen zahlreiche Besucher dorthin.

Aktiv-Urlaub im polnischen Riesengebirge – Niederschlesien

Riesengebirge in Polen - Tipps für aktiven UrlaubSchon seit Jahrhunderten locken aber auch verschneite Gipfel, geheimnisvolle Wälder und idyllische Landschaften in den Wintermonaten Touristen zu Abfahrts- und Langläufen in den Südwesten Polens. Wer den Rummel in den großen Skizentren entgehen will, kann die großen sportlichen Angebote der Skigebiete im polnischen Riesengebirge rund um Jelena Gora (Hirschberg) nutzen. Vom Herbst bis zum Frühjahr können Touristen die schneebedeckten Gipfel des Riesengebirges schon von weitem sehen.

Sehenswürdigkeiten im Riesengebirge

Besichtigung der Sehenswürdigkeiten im polnischen Riesengebirge, sollte mit einem Stadtrundgang in Jelena Gora (Hirschberg) beginnen. Dort können Sie neben Rathaus, Brunnen am Rathaus, barocke Patrizierhäuser, Pfarrkirche und vieles mehr ansehen. Beinahe alle Sehenswürdigkeiten sind in der gut 80.000 Einwohner zählenden Stadt in der Nähe des Marktplatzes oder auch in der Fußgängerzone, bei einem gemütlichen Spaziergang zu besichtigen. Ein Rundgang durch den direkt am Riesengebirge, fünf Kilometer von der Kernstadt Jelena Gora entfernten Kurort, dem früheren Bad Warmbrunn, ist nicht zu verachten.

Riesengebirge, Hirschberger Tal und der Berggeist Rübezahl

Riesengebirge in Polen - Tipps für aktiven UrlaubWeitere Attraktionen in Niederschlesien mit seiner Hauptstadt Breslau sind die Sudeten, deren bekanntestes Untergebirge das Riesengebirge (Karkonosze) ist. Dort wohnt der Sage nach der berühmte Rübezahl, der Berggeist, der Wanderer auf Irrwege führt und zudem ihnen noch lange Bärte wachsen lässt. Ein Novum im Hirschberger Tal sind die Zillertaler Höfe. Es war im Jahre 1837, als 440 Tiroler in Erdmannsdorf, im Hirschberger Tal, eintrafen. Wegen ihres Glaubens mussten sie ihre Heimat verlassen und König Friedrich Wilhelm III. ließ die Einwanderer aus dem Zillertal nach einem erstellten Musterhaus ihre Höfe nachbauen. Sogar ein gemauerter Ofen mit Ofenbank, so wie heute noch im Zillertal anzutreffen, war in diesen Häusern eingebaut. Selbst bis um das Jahr 1900 galt das Hirschberger Tal noch als beliebte Sommerfrische für Berliner und sogar den Schriftsteller und Nobelpreisträger Gerhard Hauptmann zog es in diese Gegend.

Alljährlich Mitte August findet auf Schlössern und repräsentativen Gebäuden das Festival dell’Arte statt. Das Schlosshotel Schildau ist dabei das Herz der Veranstaltung. Der märchenhafte Palast gehörte einmal der preußischen Königstochter Luise. Klassische Musik, Klezmer und Jazz werden während des Festivals dort geboten.

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Bildautor: jackal211, Bildquelle: pixabay.com

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