Halbinsel Hela als Reiseziel in Polen

Mehrmals am Tag ist sie durch Personenschiffe der Weißen Flotte angelaufen. Nur 20 km von Danzig entfernt bildet sie nämlich einen beliebten Tummelplatz für in- und ausländische Touristen. Die Halbinsel Hela – 34 Kilometer lange, touristische Attraktion in Polen.

Von dem Militärstützpunkt zum beliebten Urlaubsort

Halbinsel Hela als als Reiseziel in PolenEntstanden ist sie vor ungefähr drei hundert Jahren, als sich eine Kette von kleinen Inseln zu einer Landzunge zusammenschloss. Jetzt bildet die Halbinsel Hela eine Nehrung mit bewaldeten Dünen und zwei breiten, schönen Sandstränden, die sich zu einer entzückenden Küstenlandschaft zusammensetzten. Im Jahre 1831 wurde die Halbinsel durch die polnische Regierung zu einem Militärstützpunkt ausgebaut, wo die polnische Kriegsmarine ihren Anlaufpunkt hatte. Durch kriegerische Kämpfe und Angriffe sowie Geschützstellungen des Militärs war ihre Geschichte bis in die 50-er Jahre geprägt. Erst seit 1989 war dieser malerische „Nordpol Polens“ für die Touristen erreichbar und entwickelte sich zu einem der beliebtesten Urlaubsorte.

Jastarnia und Hel – zwei sehenswerte Orte direkt auf der Insel

Zu dem meist besuchten Ort auf der Halbinsel Hela gehört Jastarnia – ein kleiner Fischerort mit mit einem großen Leuchtturm und malerischem Hafen, der zugleich ein Anlaufpunkt aller Liniendämpfer der Weißen Flotte von Gdynia, Sopot und Gdansk und aller Fischerkutter ist. Jastarnia beeindruckt auch durch zahlreiche kleine Fischerhäuser in traditioneller Bauweise, sowie breite Strände und Kiefernwälder. Ein beliebtes Ausflugsziel auf der Halbinsel ist auch Hel – eine kleine Stadt an der breitesten Stelle der Halbinsel, die sich aufgrund des weißen und sich 100 m breit ziehenden Sandstrandes an der Südseite der Nehrung zu dem populärsten Badeort an der Ostseeküste entwickelte. In Hel befindet sich auch die gotische St. Peter und Paul Kirche aus dem 15. Jahrhundert, deren 21 hoher Glockenturm einen wunderbaren Blick über die Bucht vor den Augen eröffnet.

Bildname: Jurata 2004 5, Bildautor: martin1985, Bildquelle: freeimages.com

Kommentar hinzufügen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.