Wrocław-Breslau: die Stadt von 100 Brücken

Wrocław (deut. Breslau) ist eine grüne und entzückende Metropole an der Oder mit mehr als 1000-jährigen Geschichte. Dieses Jahr genießt sie den Ehrentitel der Europäischen Kulturhauptstadt. Die historische und kulturelle Erbe von Breslau hat diesen Titel zweifellos verdient. Breslau ist auch eine Stadt mit der drittgrößten Anzahl von Brücken in Europa und wird deshalb polnisches Venedig genannt.

Vom preußischen Breslau bis zum polnischen Wrocław

wroclawBreslau nimmt seit Jahren einen hohen Platz auf der Liste von touristischen Highlight Polens ein und wird besonders gerne durch die Deutschen besucht. Wahrscheinlich zieht sie eine reiche deutsche Geschichte an, die in Breslau einen bedeutenden Stempel abgedrückt hat. Von dem 18. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert entwickelte sich nämlich Breslau zu einem wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Zentrum und zwar unter der Führung von preußischer Regierung. Bis 1945 war es die viertgrößte Stadt Deutschlands. Jedoch infolge des von Nazi-Deutschland entfachten Weltkriegs wurde diese Metropole fast komplett ruiniert. Aufgebaut haben sie schon Polen, die nach Breslau ihre eigene Kultur mitgebracht haben. Seitdem wurde Breslau ein neuer Name übergestülpt und ist allen Ländern als Wroclaw bekannt.

Eine Stadt, die mit Venedig und St. Petersburg konkurrieren kann

71 Jahre dauerte die allmähliche Restaurierung von Wroclaw, die heute zu einer der höchst attraktiven polnischen Städten gehört. Die Gebäude in der Innenstadt spiegeln ihren alten Bürgerstolz wieder, der Marktplatz beeindruckt durch den Farbenreichtum und exponiert eins der schönsten Baudenkmäler der europäischen Gotik – das Rathaus. Das Stadtbild wird zudem von zahlreichen Brücken geprägt, die ihr ein besonderes, romantisches Flair verleihen. Mit der Anzahl von über 100 Brücken belegt Wroclaw den dritten Platz in Europa, gleich nach Venedig und St. Petersburg. Eine der schönsten Brücken in Breslau ist Passbrücke, die denkmalgeschützt ist.

Bildautor: tookapic, Bildquelle: pixabay.com

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